Mainzer Regesten aus dem IGL (1421-1500)

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IGL, MzUrkunden 1451 Urk. 03

Datierung: 28. Januar 1451

Quelle

Ohne Aussteller, Empfänger und Empfangsort

Archiv:

Quellenbeschreibung:

  • StAD, Urkk. Rheinhessen: Mainz, Stadt; Kopie: Urkundensammlung im Institut für Geschichtliche Landeskunde IGL.

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Vollregest:

Der Steinmetz Schoppßhenchin erschien vor dem weltlichen Richter Johann Grans (Granß) und übergab (vergifft und offgeben) für sich und seine Erben dem Steinmetz Gerlach und dessen Erben ein Pfund Heller als jährliches Geld, zahlbar am Martinstag [11. November] bzw. spätestens einen Monat danach. Schoppßhenchin hat dem Gerlach als Unterpfand einen halben Morgen Weingarten auf dem Kästrich (Kosterich) gelegen neben dem Weingarten des Clasen Roß gegeben, der diesen von seinem »vetter« geerbt hatte. Dazu hat Schoppßhenchin ihm eine halbe Scheuer überlassen, die im Teil seiner Schwester liegt. Beide Güter geben 11 Schillinge Heller als Ewigzins.

Sollte Schoppßhenchin in Zahlungsverzug geraten, können die Unterpfänder in Anspruch genommen werden. Reicht das nicht zur Befriedigung der Ansprüche, kann der Gläubiger auf die anderen Güter des Schoppßhenchin zurückgreifen.

Anwesend waren Tyle Scherer uff den Rosen und der Schmied Hirtz. - ... geschach ... 1449 vff en nehisten Sondag nach sant nicolaus dag des heyligen byschoffs.

Beeidet vor Volprecht von Dersch, Kämmerer zu Mainz, in Anwesenheit von den Richtern Jakob Wertheim, Heinrich Bock, Clas Schenckenberg und Fürsprechern und Bütteln.

- Publicatum ... 1451 primo fferia quinta proxima post conversionem sancti Pauli.

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Keine

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Zitierhinweis:

IGL, MzUrkunden 1451 Urk. 03, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/21378 (Zugriff am 15.08.2022)