Vigener - Erzbischofsregesten (1354-1374)

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Vigener, RggEbMz Nr. 0355

Datierung: 10. Juli 1355

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Weitere Überlieferung:

  • Vigener, Regesten mit Verweis auf: Or. Perg. (mit Tilgungsschnitt): München, Reichsarchiv (Mainz, S. Alban fasc. 40). Das Sekret des Erzbischofs und die vier Siegel der Bürgen an Presseln, alle außer dem des Herbord beschädigt. - Kop.: Würzburg, Ingrossaturbuch 4 f. 124v.

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Gerlach kauft Wein vom Ritter Antelmann von Grasewege.

Vollregest:

Erzbischof Gerlach bekennt, dass er von dem Ritter Antilmann von Grasewege, seinem lieben Getreuen, 40 Fuder Wein - 16 Fuder fränkischen (frenczisch) je zu 14 Pfund Heller und 24 Fuder hunnischen (hunisches) je zu 8 Pfund Heller - gekauft hat, gelobt die 416 Pfund Heller (oder, falls mehr Wein oder weniger in die Fässer geht, entsprechend mehr oder weniger) kommende Weihnachten zu bezahlen und setzt dafür zu Bürgen den Propst Nikolaus von S. Viktor zu Mainz und die Ritter Herbord Ring von Saulheim (Sauweln-) den Alten,[a] Ulrich von Cronberg, Vitztum im Rheingau, und Georg von Lindau (-aw). Sie haben auf Mahnung unverzüglich je einen Knecht und ein Pferd nach Sobernheim zur Leistung zu senden. Der Erzbischof verspricht, die Bürgen zu lösen ohne Eide und ohne Schaden für sie. Die Bürgen geloben gute Bürgen zu sein - andernfalls darf Antelmann sie pfänden und sie müssen für weiteren Schaden haften - und siegeln mit.

- G. zu Eltevil, an dem nehesten frytag vor sentte Margareten dage 1355.

Fußnotenapparat:

[a] Ingrossaturbuch: H. R. der Ältere.

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Zitierhinweis:

Vigener, RggEbMz Nr. 0355, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/6488 (Zugriff am 14.08.2022)