Mainzer Ingrossaturbücher Band 1

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StA Wü, MIB 1 fol. 110

Datierung: 26. Januar 1375

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  • Regestensammlung im StAD Best. R 11 A Kurmainzer Regesten Nr. 25 (Verweis aufeine Kopie: Würzburg, Staatsarchiv, Liber registri 5, fol. 315v).

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Der Edelherr Ulrich [IV.] von [Hohenlohe-]Brauneck einigt sich Elekt Adolf von Mainz, Bischof zu Speyer über gegenseitige Forderungen, namentlich die Burg Neufels.

Vollregest:

Der Edelherr Ulrich [IV.] von [Hohenlohe-]Brauneck (Brunecke) einigt sich mit seinem »lieben gnädigen« Herrn, dem erwählten Erzbischof Adolf von Mainz (Mentze), Bischof zu Speyer (Spire) über alle Ansprüche und Forderungen, die sie aneinander hatten, namentlich an Burg Neufels (Nuwenfels) [a], auf die Ulrich kraft dieser Urkunde nun gänzlich verzichtet. Der Erzbischof hat Ulrich zu seinem Helfer gegen Markgraf Ludwig (Ludewig) von Meissen (Missen), den man Bischof von Bamberg (Babenb(er)g) nennt, gegen die Markgrafen Friedrich (Frederich), Balthasar (Balthazar) und dessen Bruder Wilhelm von Meissen sowie gegen deren Helfer und Diener gewonnen.

Ulrich öffnet dem Erzbischof alle seine Burgen. Mainz kann sich aus ihnen heraus und in sie hinein gegen die vorgenannten Herren behelfen, solange er mit ihnen in kryge und zweyu(n)ge liegt. Im Gegenzug gibt der Erzbischof Ulrich 600 Gulden. Dreihundert wird er an kommenden Weihnachten, den Rest zum selben Termin des darauffolgenden Jahres zahlen.

Ulrich kündigt sein Siegel an.

- Datum Maguncie sexta feria post diem Conversionis sancti Pauli ... 1375.

Quellenkommentar:

Fußnotenapparat:

[a] Lesart in A: Nuwenfels; in B: Nuenfels.

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Keine

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 1 fol. 110, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/1729 (Zugriff am 13.08.2022)