Beyer, Erfurter Urkundenbuch

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Beyer, UB Erfurt II, Nr. 0808

Datierung: 21. Oktober 1378

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Archiv: Beyer, UB Erfurt

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Inhalt

Kopfregest:

Waffenstillstandsabkommen zwischen dem Rat der Stadt Erfurt und den Markgrafen zu Meißen.

Vollregest:

Der Rat der Stadt Erfurt bekennt, mit Friedrich (Frederich), Balthasar (Balthazar) und Wilhelm, Landgrafen von Thüringen (Doringen) und Markgrafen zu Meißen (Missen) ein gütliches Stehen geschlossen zu haben, zwei Jahre lang, beginnend am kommenden St. Johanstag [24. Juni 1379]. Sie versprechen an den kommenden beiden St. Johannstagen jeweils 150 Mark lötiges Silber zu bezahlen. Schiedsrichter bei Streitigkeiten sind Friedrich (Fredrich) von Schöneberg (Schonburg), Herr zu Gluchowe und die Bürger von Mühlhausen (Molhusen).

Die Erfurter nehmen von diesem gutlichin sten wegen des Landfriedens aus: den Kaiser des Römischen Reiches, König Wenzel von Böhmen, dann das Stift Mainz (Mencze), die Grafen Heinrich (Henrich) und Ernst von Gleichen (Glichen), Graf Johan von Schwarzburg (Swartburg), Graf Heinrich (Henrich) von Stalberg, Graf Heinrich (Henrich) von Honstein und die Bürger der Städte Mühlhausen (Molhusen) und Nordhausen (Northusen), denen das »gütliche Stehen« nicht zum Schaden gereichen darf. Vor allem darf der Mainzer Erzbischof nicht geschädigt werden. Wird Erfurter Gut erbeutet und dort fälliger Zins nicht bezahlt, müssen die Vögte und Amtleute der genannten Herren bei der Erlangung behilflich sein.

- G. 1378 an dem donnerstage nest vor sente Severs tage.

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Keine

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Zitierhinweis:

Beyer, UB Erfurt II, Nr. 0808, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/2322 (Zugriff am 21.05.2022)