Vogt, Regesten

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Vogt, RggEbMz Nr. 1169

Datierung: 11. Mai 1308

Quelle

Ohne Aussteller, Empfänger und Empfangsort

Archiv: Vogt, Regesten

Weitere Überlieferung:

  • Vogt, Regesten mit Verweis auf: Or.: Nürnberg, Archiv des Nationalmuseums. Siegel Gerlachs fehlt.

Inhalt

Vollregest:

Graf Gerlach von Nassau (-owe) erklärt, daß sein Zwist mit den Erzbischof Peter durch Schiedspruch ihrer Freunde beendet worden ist. Der Erzbischof zahlt ihm 600 Mk. Denare (1 Denar = 3 Heller), dafür unterstützt der Graf das Erzstift, wie dieses ihn. Der Graf nimmt aus: den Herzog von Bayern, Pfalzgrafen am Rhein, den Herrn Johann von Limburg (Lymporg), den Grafen Heinrich von Nassau und dessen Brüder: die Grafen Emicho und Johann, sowie seine Mannen (sofern ihnen Unrecht geschieht); der Erzbischof nimmt aus: die Erzbischöfe Heinrich von Köln und Balduin von Trier, die Mainzer Suffraganbischöfe und Mannen (sofern ihnen Unrecht geschieht). Der Erzbischof wird den Grafen in seine Vogtei zu Lahnstein setzen, wie Gerlachs Eltern (alderen) sie besaßen, und ihm Rheinberg (Rin-) zu Lehen geben, in derselben Weise, wie diejenigen die Burg hatten, von denen Gerlachs verstorbener Bruder Ruprecht sie kaufte; Gerlach soll darüber mit Urkunden und Zeugen den Nachweis führen. Dagegen soll Gerlach auf seine Ansprüche auf Battenberg (Battinborg) für sich und seinen Bruder verzichten und ebenso auf die 1200 Mk. die ihm Erzbischof Gerhard noch schuldig war, und die Briefe darüber ausliefern.

- Dys ist geschen und dirre brif wart gegeven in des jars frist, alse man zelet 1308 an deme samesdage vor sente Servacien dage.

Quellenansicht

Keine

Metadaten

Zitierhinweis:

Vogt, RggEbMz Nr. 1169, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/19082 (Zugriff am 29.11.2022)