Otto - Erzbischofsregesten (1328-1353)

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Otto, RggEbMz Nr. 6106

Datierung: 28. September 1339 [Unecht]

Quelle

Ohne Aussteller, Empfänger und Empfangsort

Archiv: Otto, Regesten

Weitere Überlieferung:

  • Otto, Regesten mit Verweis auf: Not. Instr. des Lambertus Schulten, moderator in Northeim; Abschr. (copia ex missali in Bercka): Magdeburg, Aschaffenburg. Arch. nr. 961.

Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Heinrich bekennt, daß er die Pfarrkirche in Berka abermals fundiert und dotiert habe.

Vollregest:

Erzbischof Heinrich bekennt, daß er die Pfarrkirche in Berka (-cka) abermals (altera vice) fundiert u. dotiert habe (fundavimus, ditavimus et dotavimus)[a]. Die Kollation u. Präsentation hat er durch Verleihung seitens d. B.s Albert [Heinricus, Ericus?] in Hildesheim selber inne (nosmet ipsi tenemus); derjenige, dem er die Kirche übertrage (incorporavimus atque donavimus), der soll durch die Offiziale in Nörten (Northen) auf Lebenszeit investiert sein (investitus atque institutus sit). Für später (Postremo) überläßt er Kollation u. Präsentation seinem Getreuen (fidelissimo nostro dilecto) Theoderich de Hardenberg in Lindauw u. dessen Nachfahren (assectoribus)[b]. Auch der Graf Theoderich in Katlenburg hat zur Fundation von seinen Gütern beigesteuert[c].

Zeugen: Zeugen sind (protestamur) die Äbte Hermann v. Northeim u. Hermann v. Steina, die Pröpste Hermann in Wiebrechtshausen (Withershusen)[d] u. Andreas in Osterrode, sowie Priorissin u. Konvent in Katlenburg (Catelnburgh).

- Act. a. d. 1339 in vigilia Michaelis. 

Quellenkommentar:

Zu der diesem Reg. zu Grunde liegenden Urk. wird mir aus Hannover (Staatsarch.) u. a. geschrieben: D. Name Albertus (anstatt Heinricus oder Ericus) f. d. B. v. Hildesheim scheint nur eines von mehreren geg. d. Echtheit d. Textes sprechenden Indizien zu sein. Es wird nicht einmal gesagt, wem eigentl. d. Kirche v. Berka inkorporiert wurde. [In Wirklichkeit ist sie am 5. Juni 1337 d. Kloster Katlenburg inkorporiert worden; s. d. Bestätigung d. Erzbischofs Heinrich v. 6. Juli; Reg. 4050]. Weiter heißt es in der angezogenen Mitteilung aus Hannover: Am 6. Oktober 1339 verfügten Propst Helmichus, Priorin Konegundis u. d. Konvent d. Klost. nach einer im Or. in H. vorliegenden Urk. (Kl. Katlenb. nr. 149) über die Güter u. Einkünfte d. Kirche in Berka. In dieser Urk. lautet die Zeugenreihe folgendermaßen: et nos Hermannus in Northen, Hermannus in Steyne monasteriorum abbates, Hermannus in Wicberneshusen et Andreas in Osterode ecclesiarum prepositi, ad rogatum ... prepositi, priorisse et conventus monialium in Katelnburch ... [Diese Zeugenreihe hat vermutlich dem Verf. unserer Urk. vorgelegen; er hat sie aber nur ganz mechanisch benutzt.]

Fußnotenapparat:

[a] in nostram felicem memoriam, et sic predicta bona non vendita nec non ab ecclesia nostra alienata, sed verius translata et iuxta nos posita reposita reputamus.
[b] ne aliquid in divina religione deficiat.
[c] cum aliquibus paucis bonis in memoriam ipsius subvenit nobis.
[d] Kr. Northeim; s. Hoogeweg, Stifter u. Klöster Niedersachsens (1908) S. 130; A. Brennecke, Vor- u. nachreformatorische Klosterherrschaft im Fürstent. Calenberg-Göttingen I (1928) S. 95, 127.

Quellenansicht

Keine

Metadaten

Zitierhinweis:

Otto, RggEbMz Nr. 6106, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/12832 (Zugriff am 20.06.2024)