Mainzer Ingrossaturbücher Band 13

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StA Wü, MIB 13 fol. 036 [01]

Datierung: 8. April 1398

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Archiv: Würzburg StaatsA

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Johann von Mainz gewinnt einige Herren von Tann als Stiftsmannen.

Vollregest:

Der Ritter Friedrich (Friderich) von der Tann (Thanne), sein Sohn Fritze, Heinrich von der Tann genannt von Frankenberg (Franckenberg) mit seinen Söhnen Symon und Gaubom [?], die Brüder Heinrich und Fritze von Tann, die Brüder Wilhelm und Adolf von der Tann und schließlich Apel (Apil) von der Tann bestätigen in einem Revers, dass Erzbischof Johann von Mainz (Mencze), ihr »lieber gnädiger Herr« sie aus besonderer Gnade und eingedenk der Dienste, die sie ihm und dem Stift Mainz geleistet haben und künftig leisten sollen zu Stiftsmannen gewonnen hat.

Er hat ihnen als rechtes Mannlehen 31 Gulden Geld auf dem Zoll Ehrenfels (Erenfels) geliehen, die ihnen der dortige Zollschreiber gemäß der erzbischöflichen Urkunde jährlich zu Weihnachten auszahlen soll. Die von Tann haben dem Erzbischof einen Lehnseid geleistet, wollen ihm treu und hold sein, und das Lehen mit truwen eyden vnd diensten verdienen, wie Lehnrecht und Gewohnheit dies besagen. Die von Tann sollen das Lehen, das an ihre Leibeslehnserben vererbt wird, zu Lebzeiten des Erzbischofs nicht aufsagen.

Sie kündigen alle einzeln ihre Siegel an.

- Datum Heilgenstad feria secunda proxima post festum Pasche ... 1398.

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 13 fol. 036 [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/4092 (Zugriff am 19.06.2024)