Mainzer Ingrossaturbücher Band 11

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StA Wü, MIB 11 fol. 065 [01]

Datierung: 28. Oktober 1386

Quelle

Aussteller:

Empfänger:

Archiv: Würzburg StaatsA

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Adolf I. von Mainz, Bernhard Nygebur, Brune zu Brunenfels sowie Wigand von Assenheim bekennen sich zur ihren Schulden bei Jsacke und Seligman von Lienyche und Abbraham, dem Sohn des Gumpelius von Würzburg.

Vollregest:

Adolf [Erzbischof von Mainz und Bischof von Speyer], Bernhard Nygebur, Brune zu Brunenfels, Bürger zu Frankfurt (Franckenfurd), sowie Wigand von Assenheim (Assinheim), erzbischöflicher Rentmeister bekennen, dass sie einzeln und gesamthaft den Brüdern Jsacke und Seligman von Lienyche und Abbraham, dem Sohn des Gumpelius von Würzburg (Wirtzburg) bzw. deren Erben, Judenbürger zu Mainz, 370 kleine Gulden, Mainzer (Mencze) Währung, schulden. Diese Summe haben die Juden ihnen geliehen, jeden Gulden mit 2 muge Heller Zins (gesuche) pro Woche.

Sollten die Juden sie als Sachwalden schriftlich oder mündlich auffordern, die Hauptschuld samt den bisher aufgelaufenden Zinsen zu bezahlen, wollen sie die Summe bezahlen oder aber den Juden entsprechende silbern phande in Mainz zu übergeben. 

Die Sachwalden versprechen, nichts gegen vorstehende Abmachung zu unternehmen. Der Erzbischof verspricht, das geschuldete Geld samt Zinsen zu bezahlen, seinen Mitsachwalden, sie gütlich aus der Verpflichtung zu lösen und dabei schadlos zu halten. Die Sachwalden kündigen ihre Siegel an.

 ...gegeben ... 1386 uff dem suntage an sante Symonis et Jude tage allerheiligen vorbyre.

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Keine

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 11 fol. 065 [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/2525 (Zugriff am 03.12.2022)