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StA Wü, MIB 10 fol. 296

Datierung: 20. Februar 1385

Quelle

Ohne Aussteller, Empfänger und Empfangsort

Archiv: Würzburg StaatsA

Weitere Überlieferung:

  • Druck: Guden, Cod. dipl. 3, S. 559 (mit unrichtigem Datum: 21. Februar).
  • Regestensammlung im StAD Best. R 11 A Kurmainzer Regesten Nr. 2 (mit Verweis auf: Monum. Zollerana V, Nr. 149 S. 149. - Vgl. Rehm, Dipl. Gesch. Hanau 229. - Vgl. Würdtwein, Nova Subs., Praef. 49. - Tettau, Gleichensche Regesten 209).

Geographische Bezüge:

KML Visualisierung

Inhalt

Kopfregest:

Der Mainzer Erzbischof Adolf I. bestätigt, dass Balthasar Landgraf zu Thüringen und Markgraf zu Meißen seiner Ehefrau Margarethe Burg und Stadt Gotha, Burg Tenneberg und die Stadt Waltershausen zum Leibgeding gemacht hat.

Vollregest:

[Der Mainzer Erzbischof] Adolf [I.] bestätigt, dass sein»lieber Schwager« Balthasar Landgraf zu Thüringen (Doringen) und Markgraf zu Meißen (Missen) seiner Ehefrau, »unserer lieben Muhme«, Margarethe (Margarethen) zu Leibgeding Burg (hus) und Stadt Gotha, Burg (sloz) Tenneberg (Teneb(er)g) und die darunter liegende Stadt Waltershausen (Walthershusen) samt Zubehör, gemacht haben, wie dies in der Urkunde steht, die Balthasar und sein Bruder ihr diesbezüglich gegeben haben.

Alle Güter sind mainzische Lehen, sind von Balthasar aufgelassen und als Lehen zurückempfangen worden. Der Erzbischof belehnt nun kraft dieser Urkunde Margarethe mit den genannten Städten und Burgen und allen zugehörigen Rechten und Gütern in der Weise, wie sie zuvor Balthasar und sein Bruder getragen haben. Die Lehen sind Leibgeding nach Leibgedingrecht und Gewohnheit. Margarethe hat mit erzbischöflichem Einverständnis den erzbischöflichen »lieben Oheim« Friedrich (Friderich) Burggraf zu Nürnberg (Nurenberg) als Vormund gewählt. Er und der Erzbischof werden die Lehen schirmen und schützen.

Zeugen dieser Abmachungen sind: Graf Ernst von Gleichen (Glichen), Graf Ulrich von Honstein, Graf Friedrich (Friderich) von Beichlingen (Bichelingen), Graf Heinrich von Schwarzburg (Swartzburg), Herr von Sondershausen (Sundershusen), Heinrich, Herr zu Homburg, Ulrich, Herr zu Hanau (Hanauwe), der Mainzer (Mentze) Domherr Claes (Niclaes) vom Stein, Ritter Hermann von Sanecke, der Aschaffenburger (Aschaffinb(ur)g) Dekan Herman Rost, der Erfurter (Erffurte) Provisor Rüdiger (Rudiger) vom Hain, Heinrich von Torgau (Torgauwe), Albrecht von Kranichberg (Kranichborn), Dietrich (Dyderich) von Bernwald (B(er)nwalde) und viele andere ehrbare Leute, die dazu aufgefordert wurden. Der Erzbischof kündigt sein Siegel an.

- Datum feria secunda post dominicam Invocavit ... 1385.

Quellenkommentar:

Vgl. die durchgestrichenen, nahezu gleichlautenden Einträge zum 20.2.1385 und  zu Februar 1385.

Quellenansicht

fol. 296r
fol. 296v

Metadaten

Personenindex

Ortsindex

Körperschaften

Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 10 fol. 296, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/374 (Zugriff am 20.07.2024)