Mainzer Ingrossaturbücher Band 09

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StA Wü, MIB 9 fol. 047v [02]

Datierung: 4. Dezember 1377

Quelle

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Ausstellungsorte:

Archiv: Würzburg StaatsA

Weitere Überlieferung:

  • Regestensammlung im StAD Best. R 11 A Kurmainzer Regesten Nr. 26.

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Elekt Adolf von Mainz verlehnt dem Emmerich Rost von Waldeck Weingeld in Lorch.

Vollregest:

[Elekt] Adolf [von Mainz] bekennt, dem Ritter Emmerich (Emerich) Rost von Waldeck (Waldecke), erzbischöflichem Marschall und »lieben Getreuen«, 600 Gulden schuldig zu sein, die er z.T. an den Raugrafen Philipp für den Erzbischof bezahlt und zum anderen Teil dem Erzbischof bar übergeben hat. Dafür überweist Adolf ihm und seinen Erben zu Lehen vier Fuder Weingeld auf dem Salhof (sale) zu Lorch (Loriche), von erzbischöflichem Gewächs, die ihm der jeweilige Landschreiber zu Bingen jährlich reichen soll.

Solltet die Ernte in Lorch schlecht ausfallen (daz myssegewaz …were), muss der Landschreiber ihm die vier Fuder Weingeld von der nächsten Ernte (neste(n) gewasse) reichen. Der Erzbischof, seine Amtsnachfolger bzw. das Stift Mainz (Mencze) können die vier Fuder jederzeit mit 600 Gulden ablösen.

Kraft dieser Urkunde wird dem Emmerich auch gestattet, diese 4 Fuder seiner Tochter Else [und deren Ehemann], dem erzbischöflichen »Getreuen« Ritter Heinrich (Heinr(ich)) Groschlag (Graslak), unterzuverlehnen. Heinrich und Else bzw. ihre Leibeserben dürfen die 4 Fuder Weingeld halten und besitzen. Sterben Heinrich und Else ohne Leibeserben, fällt das Lehen an Emmerich zurück.

- Datum Eltvil ... 1377 ipso die beate Barbare virginis.

Quellenansicht

fol. 47v
fol. 48r

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 9 fol. 047v [02], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/63 (Zugriff am 24.02.2024)