Mainzer Ingrossaturbücher Band 10

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StA Wü, MIB 10 fol. 214v [01]

Datierung: 29. Juli 1383

Quelle

Ohne Aussteller, Empfänger und Empfangsort

Archiv: Würzburg StaatsA

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Adolf I. von Mainz nimmt Gotze von Sommeringen zum Diener an und weist ihm 10 Heller Geld Jahresgülte aus der Kellerei Aschaffenburg als rechtes Burglehen an.

Vollregest:

L(itte)ra data Gotzoni d(ic)ta Someryngen.
[Erzbischof] Adolf [I. von Mainz] anerkennt den Nutzen und fleißigen Dienst, den sein "lieber Getreuer" Gotze von Sommeringen (Someryngen) ihm geleistet hat und künftig noch leisten soll und nimmt ihn zum Diener an.
Kraft dieser Urkunde weist er ihm 10 Heller Geld Jahresgülte, Aschaffenburger (Asch(affenburger) Währung, als rechtes Burglehen an, zahlbar am Martinstag [11. November] aus der Kellerei Aschaffenburg. Gotze und seine Leibeslehnserben, werden erzbischöfliche und erzstiftische Burgmannen zu Aschaffenburg, das Burglehen tragen sie mit eyden, truwen und dinsten und mit seße wie dies Burglehensrecht und Gewohnheit besagen. Der Erzbischof weist seinen jeweiligen Keller in Aschaffenburg an, die 10 Pfund Geld an Gotze bzw. dessen Leibeslehenserben auszuzahlen.
- Datum anno 1383 feria quarta p[ost] Jacobi apostoli.

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fol. 214v

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 10 fol. 214v [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/298 (Zugriff am 15.07.2024)