StAD R 11 REM Nr. 26

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StAD R 11 REM Nr. 26 [042]

Datierung: 17. März 1377

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Weitere Überlieferung:

  • StAD Best. R 11 REM Nr. 26 mit Verweis auf: Or. Sondershausen Reg. Nr. 974. Siegel des Herman Rost ab, die 6 übrigen hängen. Schöttgen und Kreysig, Dipl. (Jovii Schwarzburger Chronik) 1, 383. Galetti, Thür. Gesch. 3, 331. Galetti, Goth. Gesch 1, 135. Wangenheim, Regesten und Urkunden des Geschlechts von Wangenheim 119. Holstein, in: Zeitschrift des Harzvereins 7, 150. Reitzenstein, Regesten von Orlamünde 190. Regest: F.A. Voigt in der Vierteljahresschrift 19 (1891) 253 zu 13.3.1374.

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Vollregest:

Fritze (Fricze) von Wangenheim (Wangheime), Konrad (Conr.) Swirznicz, Herman Rost, Ticzel Striger, Kunemunt von Stuternheime, Heinrich Voyt, Heinrich Mollistorff, Ticzel Striger, dieser Vetter des erstgenannten Fritze, Werner (Wernher) Czenge und Johans Kemerer geloben die Sühne zu halten, die Erzbischof Ludwig von Mainz und die Grafen Günther von Schwarzburg, Herr daselbst, Heinz von Beichlingen (Bichelingen), Herr daselbst, Friedrich von Orlamünde, Herr zu Droiszig und Herr Gebhart von Querfurt (Quernfurt) zwischen den Markgrafen Friedrich, Balthasar und Wilhelm einerseits und dem Grafen Heinrich von Schwarzburg, Herrn zu Arnstadt (Arnstet) andererseits gesetzt haben wegen der Gefangennahme des Ausstellers durch Graf Heinrich von Schwarzburg, gemäß dem Scheidebrief des Erzbischofs Ludwig).

Sie wollen wegen der Gefangenschaft, wegen der Erschlagung des Lutz (Lucze) von Wangenheim, Vater des Fritze, wegen der Hengste, Pferde, Harnische und Habe, die sie damals verloren haben, keine Ansprüche gegen den Grafen erheben. Sie haben dem Grafen für sich und ihre Erben, für die 5 Knechte, die in Arnstadt aus dem Gefängnis entliefen, und wir [?] für seine Knechte und alle, die ihnen unterstehen, eine rechte Urfehde geschworen, worauf sie der Graf um des Erzbischof Ludwig und der anderen Schiedsrichter willen und besonders auf Bitten der Markgrafen von Meissen der Gefangenschaft ledig gesagt hat, Auch wegen solcher Pferde, Harnische oder Habe, die ihnen etwa jemand geliehen habe, soll der Graf nicht angesprochen werden.
Konrad Swirznicz und die zwei letztgenannten Aussteller erkennen sich zu den Siegeln der Übrigen.

- Geschen und gegeben czu Arnstet 1377 ame dinstag nach deme suntage alz man singest judica in der vasten.

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Keine

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Zitierhinweis:

StAD R 11 REM Nr. 26 [042], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/21357 (Zugriff am 13.08.2022)