StAD R 11 REM Nr. 01 (1374-1380)

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StAD R 11 REM Nr. 01 [13]

Datierung: 1374

Quelle

Ohne Aussteller, Empfänger und Empfangsort

Archiv: Darmstadt StaatsA

Weitere Überlieferung:

  • StAD Best. R 11 REM Nr. 1mit Verweis auf: Chronik der Stadt Bingen (1544, Abschrift Ende 18. Jh.). [A] - München, Reichsarchiv, Bodmann-Habel, Nr. 275, S. 38 (Abschrift von A). [B]  [a] A und B hier mit identischem Wortlaut (bis auf die in Anm. a vermerkte Abweichung). [b])

Geographische Bezüge:

KML Visualisierung

Inhalt

Kopfregest:

Elekt Adolf von Mainz weiht die Kapelle St. Nikolai vor dem Benediktinerinnenkloster Rupertsberg bei Bingen. 

Vollregest:

Adolf [Bischof von Speyer und erwählter Erzbischof von Mainz] weiht die Kapelle St. Nikolai vor dem Benediktinerinnenkloster Rupertsberg bei Bingen:  Johannes [!] Adolphus 1374 ist die Capell St. Nicolai über der Nahe gegen Bingen ausserhalb St. Rupertsberg gebauet und den 10. Julii geweihet worden zu ehren des heiligen Nicolai Bischoffen von Coblentz. Auswendig an einem Stein stehen aufgehauen: A. D. tausend trey hundert vier und zwantzig [!] den senten Tag Julii ist dise Capell gegründet worden, ist von neuem zu des bischoffen von Coblentz, zu ehren St. Nicolai gegründet worden.

Quellenkommentar:

Beim Verkauf der Bodmann-Habelschen Sammlung (Depositum im Reichsarchiv München) 1907 gelangten die Urkunden in das Staatsarchiv Marburg, die Handschriften weitgehend in das Staatsarchiv Darmstadt. Dort sind die zu den beiden Altsignaturen Bodmann-Habel Nr. 275 und Nr. 568 gehörigen Handschriften jedoch heute nicht nachzuweisen. Es handelt sich nicht um die heute im Staatsarchiv Darmstadt unter C 1 C Nr. 85 und 86 (= Bodmann-Habel Nr. 688 und 689) verwahrten Stücke (Abschriften 1. H. 18. Jh. der Binger Chronik, Annales Bingenses, von Johann Scholl, ed. Sander 1853).

Diese Überlieferung aus dem Nachlaß Bodmann-Habel ist abgesichert durch die Handschrift des Mainzer Domvikars Georg Helwich (gest. 1632), Syntagma monumentorum et epitaphiorum. Dort ist folgende Inschrift dokumentiert: Ao 1374, 6. Idus July fundata est haec capella et de novo consecrata in honorem s. Nicolai (zit. nach Zimmermann, Kunstdenkmäler Kreuznach, S. 125).

Die bereits 1255 genannte Kapelle lag außerhalb des Klosters, an dessen Nordseite unterhalb des Berges. Die Weihe 1374 stand im Zusammenhang mit einer baulichen (Teil-) Erneuerung.

Quellenansicht

Keine

Metadaten

Personenindex

Ortsindex

Zitierhinweis:

StAD R 11 REM Nr. 01 [13], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/2449 (Zugriff am 22.10.2020)