StAD R 11 REM Nr. 25

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StAD R 11 REM Nr. 25 [182]

Datierung: 10. Juni 1376

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Weitere Überlieferung:

  • StAD Best. R 11 REM Nr. 25 mit Verweis auf: Or. Perg.: Dresden, Hauptstaatsarchiv, Nr. 4152; das große Siegel Ludwigs hängt an weißer und rosa Seide (S(igillum) Ludowici dei gra(cia) s(an)c(t)e Magu(n)tine(n)sis sedis arch(iepiscopus) s(acri) i(mperii) p(er) g(ermaniam) a(rchicancellarius)). Neuere Abschrift (17./18. Jh.): Gotha, Staatsarchiv, RR II, 2, fol. 255. Erwähnt: Friedrich Christian Ludwig von Stein, Dissertatio ad Car. IV bull. aur. Sax. (1728), S. 15 (der Verfasser meist falsch mit Gribner angegeben). RTA Bd. I, S. 55, Anm. 1, aus dem Original (die Bestimmungen Karls IV. sind weggelassen).

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Vollregest:

Ludwig (Lodewicus), Erzbischof von Mainz, erklärt als Erzbischof von Mainz, Erzkanzler in Deutschland und Kurfürst (dei gracia sancte Maguntinensis ecclesie archiepiscopus sacri imperii per Germaniam archicancellarius), daß Herzog Wenzel von Sachsen und Lüneburg, als Herzog von Sachsen und Erzmarschall des heiligen römischen Reiches wahrer und rechtmäßiger Kurfürst ist und gibt seine Einwilligung zu dem, was Kaiser Karl über die sächsische Kurwürde bestimmt hat. Stirbt Wenzel ohne männlichen Erben, so gehen Fürstentum und Pfalzgrafschaft von Sachsen, Erzmarschallwürde und Wahlrecht an Wenzels Oheim, den Herzog Albrecht von Sachsen und Lüneburg, den Sohn des verstorbenen Herzogs Otto von Sachsen, zu Erbe über. [1]

- Datum Frankenfordie 1376 quarto Idus Junii.

Quellenkommentar:

Entsprechende Willebriefe wurden auch von Erzbischof Friedrich von Saarwerden für Kurköln und von Markgraf Sigismund für Kurbrandenburg ausgefertigt.

Fußnotenapparat:

[1] Die Einleitung und die Bestimmungen über die Erbfolge wie in der kaiserlichen Urkunde von 1376 Juni 10 (RTA, Bd. 1, S. 52 ff., Nr. 26).

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Keine

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Zitierhinweis:

StAD R 11 REM Nr. 25 [182], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/21301 (Zugriff am 13.08.2022)