StAD R 11 REM Nr. 25

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StAD R 11 REM Nr. 25 [081]

Datierung: 11. März 1375

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Weitere Überlieferung:

  • StAD R 11 REM Nr. 25 mit Verweis auf: Kop.: Karlsruhe, Generallandesarchiv, Kopiar 287 (132), fol. 15v [A]; Speyer, Landesarchiv, Kopiar Bischof Adolfs, S. 70-88 [B].

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Vollregest:

Adolf, erwählter Erzbischof zu Mainz und Bischof zu Speyer, verkauft dem Pfaffen Heinrich Streler von Ettlingen, Vikar des Stiftes von Sankt Widen (Wido) [St. Guido] in Speyer, 100 Goldgulden jährlicher Gülte (Zinses) auf die Güter des Bistums Speyer, die er jährlich an Martini zu leisten und an der Speyerer Münze zu wägen und zu zahlen (zu wernte) hat, für 1000 Goldgulden, die er zu Nutz des Speyerer Stiftes verwandt hat. Haben Adolfs Mitschuldner und Bürgen 14 Tage nach der Mahnung die 100 Gulden noch nicht gezahlt, so sollen sie (und ihre Unterpfand) verfallen sein und dann ein zweifacher Zins (ein pene zwiveltigen Zinnses) zu zahlen sein. Am nächsten Lichtmeßtage (unser frauwen Kintzetage) [1376 Februar 2] will Adolf die 1000 Gulden zurückzahlen.

Zu Mitschuldigen setzt Adolf: Johann, Domdechant zu Straßburg und Herr zu Eppinstein [!][a], Hugo Clettien, Vogt zu Kislau (Kiselauwe), Ritter, Werner (Wernher) Seidenschwanz (Sydenswantz), Vogt zu Speyer; Heinrich Glatz, ebenfalls Vogt zu Kislau (Kiselauwe), Heinz (Heintzen) Dydensheimer, Adolfs Schultheiß zu Malsch, Gotzen Hofemann, Heintz Keyser, Burkart Wygel, Conrad Morhart und Hanns Cletzen von Malsch, Hermann, Adolfs Schultheiß, Conrad Mors, Herman Mors, Albrecht Rotzen und Hanns Anshelm von Ubstadt (Ubestat), Hans Zerren (-is), Adolfs Schultheiß, Syfrid Jeger, Peter Ferste und Hennsel Rynwart von Langenbrücken (Langenbrücke), Contz Wormgarten, Adolfs Schultheiß, Berthold Becker, Heintze Seyler und Rudolf Metzel von Stettfeld (Stedtfelt), Heintze uff dem Berge, Adolfs Schultheiß, Hanns Konig, Heintzen von Ostringen, Swieger Bechel, Heintze Bruchseler und Hans Missebach von Zeutern (Zutern), Berthold Boppen, Adolfs Schultheiß, Rynbot Liescher, Rynhart Wingertener, Walther Kebel, Kollin und Heintze Warmad von Östringen (Ostringen), Heintzel, Adolfs Schultheiß, Herman Hetzel, Heintz Müller und Heintz Kumesoe von Mingolsheim (Mungoltzheim).

Zu Bürgen setzt Adolf: Dieter (Dyether) Reuß (Rußen), Propst des Stiftes zu Sankt German und Domherr zu Speyer, Heilman Holtmunt, Wernher Roner [?], Schultheiß zu Stadt Speyer, Han(n)s Scherer von Zeutern (Zuttern), Bürger zu Speyer, Contze Kratzer, Anshelm Morse, Contzman Nebelung, Eberharten zum Kaube [b] und Heintzen Wegner, Missner der Becker und Heinrich Derbes [b] von der Gemeindt, unseren Bürger zu Bruchsal.

Besiegelt von: 1. Adolf, erwählter Erzbischof zu Mainz und Bischof zu Speyer, 2. Johann, Domdechant, 3. Hugo Clette, 4. Wernher Sydenswantz, 5. Diethe Russe [a], 6. Heilman Holtmunt, 7. Wernher Roner, 8. die Bürger der Stadt Bruchsal mit dem Siegel der Stadt, 9. die geistlichen Richter des bischöflichen Hofes zu Speyer für die Mitschuldner aus den Dörfern. Heinrich Glatz und Hans Scherer bekennen sich zum Siegel Adolfs.

- G. an aller Manne vasnacht 1375.[c]

Fußnotenapparat:

[a] Dekan der Straßburger Domkurie war Johann von Ochsenstein.
[b] Lesarten in B am Ende: Eberharten zum Lauwe, Heintz Fürer von den Richtern, Heintz Glyme, Cuntz Sumer, Heintz Wegener, Mißner der Becker und Heinrich Derbes.
[b] "Aller Manne vasnacht" am Sonntag Invocavit (1375: März 11), jedoch in Frankfurt am Main am vorhergehenden Dienstag (1375: März 6).

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Zitierhinweis:

StAD R 11 REM Nr. 25 [081], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/21140 (Zugriff am 03.07.2022)