StAD R 11 REM Nr. 25

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StAD R 11 REM Nr. 25 [034]

Datierung: 3. Januar 1375

Quelle

Ohne Aussteller, Empfänger und Empfangsort

Archiv: Darmstadt StaatsA

Weitere Überlieferung:

  • Verweis auf: GLAKa Kop. 286 (131), f. 10v [Ausführung A] - Papierkopie des 15. Jh.: Karlsruhe, Generallandesarchiv, Kopiar 288 (133), fol. 10. [B] - Kopie 18. Jh.: Speyer, Landesarchiv, Kopiar Bischof Adolfs, S. 47-59) [C]. - Remling, Geschichte der Bischöfe von Speyer Bd. I, S. 648 (knappe Inhaltsangabe nach Ausführung C).

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Elekt Adolf von Mainz berichtet über die Befindlichkeite der Pfalz zu Speyer.

Vollregest:

Adolf, erwählter Erzbischof zu Mainz, Bischof zu Speyer, beurkundet, daß er seines Bistums Wohnung zu Speyer, genannt die Pfalz (phalcz), die zerfallen war und lang wüst gestanden hatte und "die von Personen zu Personen nacheinander" verpfändet ist, für 400 Gulden von Florenz, wovon die Gemeinde der Presentien zu Speyer 300 gegeben hat für jährlich 15 Gulden, und die übrigen 100 Peter von Mauer (Mur) [a], ehemals Propst zu Wimpfen (Wymphen), daselben Presentien zu seiner Seele Gedächtnis, nun, da sie nach dem Tode des Peter von Mauer an der Presentie(n) Hand steht, dem Conrad von Königstein (Kungistein) [b], Domscholaster zu Speyer, für die 400 Gulden, wofür sie Conrad von der Presentie gelöst hat, mit Einwilligung des Dechanten und Kapitels von Speyer, verkauft hat; Conrad darf an der Pfalz, da sie noch nict [c] vollen buwet ist und nit redlichen wonunge zu einer bischoffs seße 200 Gulden verbauen. Mit Conrads Tod fällt die Pfalz an den Bischof oder das Kapitel zurück gegen Zahlung der 200 Gulden für die Bauten; dieses Geld wird der gemeinen presencia angeleget für Gülte zum Seelengedächtnis des Erzbischofs und des Domscholasters Conrad (oder sonst zu den Jahrzeiten, wie der Bischof bestimmt). Die nächsten zwei Jahre soll Conrad jährlich zu Martini den Zins von 15 Gulden an die Präsenz zahlen. Mitbesiegelt vom Speyrer Domkapitel.
- Datum feria quarta ante Epiphaniam Domini a. LXXquinto. [d]

Quellenkommentar:

[a] Lesart in B: mu<o>re.
[b] Ebd. Kunigstein.
[c] Ebd. niht.
[d] Ebd. der geben ist An der mitwochen vor dem zwulfften tage den man nennet Epiphaniam domini 1375.

Quellenansicht

Keine

Metadaten

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Körperschaften

Zitierhinweis:

StAD R 11 REM Nr. 25 [034], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/1720 (Zugriff am 02.12.2021)