Mainzer Ingrossaturbücher Band 24

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StA Wü, MIB 24 fol. 134 [02]

Datierung: 16. Mai 1441

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Inhalt

Kopfregest:

Quittung des Contze von Bebenburg über 60 Gulden und Verzichtsbrief bezüglich aller Forderungen.

Vollregest:

Contz von Bebenburg (Bebemburg) fordert von Erzbischof Dietrich, seinem »lieben gnädigen Herrn« 100 Gulden, die ihm der mittlerweile verstorbene Graf Michel von Wertheim zu Lebzeiten Erzbischof Konrads für seine Hilfe u.a. gegen den Landgrafen von Hessen zu zahlen versprochen hatte.

Darüber ist es mit Erzbischof Dietrich zu einer Fehde gekommen, die von Hans von Erlebach, Viztum zu Aschaffenburg, Zurch von Steten, Amtmann in Tauberbischofsheim (Bischofßheim) und Jorge von Bebenburg, Bruder des Ausstellers, einvernehmlich geschlichtet und gesühnt wurde.

Erzbischof Dietrich sagte zu, ihm 60 Gulden zu zahlen. Damit sollte die Fehde und Feinschaft beendet sein. Das Geld wurde ihm am heutigen Tag durch Zurch von Steten ausbezahlt. Damit sind alle seine Forderungen abgegolten. Die Urkunde Graf Michels hat er zurückgegeben.
Contz kündigt sein Siegel an.

- ... geben ... 1441 ... dinstag nach Sant Sophien tag der heiligen jungfrauwen.

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Keine

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 24 fol. 134 [02], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/15914 (Zugriff am 15.08.2022)