Vigener - Erzbischofsregesten (1354-1374)

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Vigener, RggEbMz Nr. 0306

Datierung: 31. März 1355

Quelle

Ohne Aussteller, Empfänger und Empfangsort

Archiv: Vigener, Regesten

Weitere Überlieferung:

  • Vigener, Regesten mit Verweis auf: Or. Perg. als Notariatsinstrument (s. oben): München, Reichsarchiv (Mainz, Domkapitel facz. 109 a). Das Siegel der Stuhlrichter, leicht beschädigt, an Pressel.

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Das geistliche Gericht in Mainz bestätigt einige Urkunden.

Vollregest:

Die Richter des hl. Stuhls zu Mainz tun kund, dass sie die Urkunde der Ritter Heinrich von Lorch, Konrad Fulleschuszel, Dilman von Nackenheim (Nackheim) und Hermann Hunt, [Burgmannen zu Oppenheim],[a] die ihnen der Mainzer Domdekan Rudolf in seinem, seines Stiftes und des Kapitels Namen übergeben hat, gesehen und gelesen und dass sie diese Urkunde auf Rudolfs Bitte durch Ulrich von Freising (Fri-) ein offin schriber von dez heiligen keysertums gewalt und unsers stules ein gesworn schriber unter ihrem Siegel und Ulrichs Zeichen haben abschreiben lassen.

In die Urkunde der vier vom 26. Juni 1351 (Oppenheim, Mont. nach Joh. bapt.) ist eine Urkunde Erzbischof Heinrichs und des Dompropstes und Vormundes des Erzstifts, Kunos von Falkenstein, vom 21. Juni 1351 (Albanstag; Eltville) eingeschaltet, worin es u. a. heißt[b]: Wenn zwischen den Ausstellern und Herrn Gerlach von Nassau (Naszouw), der sich Erzbischof zu Mainz nennt, die Sühne, über die jetzt verhandelt wird, zustande kommt, so sollen Herbord Ryng, Schultheiß zu Oppenheim, die Burgmannen der Burgen Oppenheim, Odernheim und Schwabsburg (Swabisberg) und die Stadt Oppenheim in dieser Sühne sein. Hertwig Ryng, Propst zu St. Andreas in Worms (Wormisze), soll gleichfalls in der Sühne sein, unter Vorbehalt seiner Gehorsamsverpflichtung gegenüber dem Erzbischof Gerlach. Erzbischof Heinrich soll dem Herbord sein Burglehen zu Oppenheim und was er sonst von ihm zu Lehen hatte, wieder verleihen; was das Burglehen zu Olm (Olmene) angeht, so hat weder Herbord darauf verzichtet, noch der Erzbischof sich zur Wiederverleihung verpflichtet. Wenn Herbord mit Brief oder guter Kundschaft beweist, dass er das Burglehen zu Gaualgesheim (Algens-) nicht von Erzbischof Heinrich, sondern von anderen Herren gehabt hat, so soll er es wiederhaben, sonst steht es damit nach Recht. Auch der Ritter Philipp von Wunnenberg soll sein Gut zu Oestrich (Ost-) wiedererhalten.

- G. 1355 dez nehsten dinstages nech dem palmetag.[c]

Fußnotenapparat:

[a] Aus der Urk. der vier.
[b] Ich greife heraus, was für die Lage nach der Sühne vom 3. Januar 1354 von Wichtigkeit ist.
[c] Zeugen: Eberhard, Propst, Gottfried, Dekan, Jakob Huser, Johann Bouwmgerter, Baldung Vincke, Heinrich von Adelebsen (-levessen), Kanoniker zu S. Stephan in Mainz, Heinrich gen. Ysenmenger, Johann von Frankfurt und Heinrich von Dorla, Domvikare (vicarier zu dem tume zu<o> Mencze).

Quellenansicht

Keine

Metadaten

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Körperschaften

Zitierhinweis:

Vigener, RggEbMz Nr. 0306, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/6389 (Zugriff am 27.05.2022)