Vigener - Erzbischofsregesten (1354-1374)

3168 Quellen in dieser Liste. Sie sehen die Quelle 62.

Vigener, RggEbMz Nr. 0061

Datierung: 20. Januar 1354

Quelle

Aussteller:

Empfänger:

Ausstellungsorte:

Archiv: Vigener, Regesten

Weitere Überlieferung:

  • Vigener, Regesten mit Verweis auf: Or. Perg. (mit Tilgungsschnitt): München, Reichsarchiv (Mainz, Erzstift fasc. 97). Vom 1. Siegel ein Stück erhalten, die anderen drei hängen, das 2. und 4. beschädigt. - Regest: Freyberg, Regesta Boica 8, 288 f. - Vgl. Stocker im Freiburger Diözesanarchiv 25 (1896), 161.

Geographische Bezüge:

KML Visualisierung

Inhalt

Kopfregest:

Beratungen über die Schulden des Mainzer Erzstiftes.

Vollregest:

Adolf und Johann, Grafen von Nassau (Nassauwe), Brüder, Ulrich, Herr zu Hanan (Hanowe), und Konrad Rüdt (Rude), Ritter, Burggraf zu Starkenburg (Starkenberg], haben den Ritter Eberhard von Rosenberg, Vogt zu Wildenberg(Wyldenberg), - der behauptet (sich vermeszen) hat, vom Mainzer Domkapitel Briefe über Schulden des Erzstiftes an ihn zu haben, und vom Erzbischof Gerlach von Mainz diese Schuld eingefordert hat - und den Erzbischof Gerlach von Mainz mit beider Wissen und Willem dahin geeinigt, dass die beiden den Grafen Rud[olf] von Wertheim, Herrn Konrad von Bickenbach (Pykenbach) den älteren und Schenk Konrad von Erbach (Erpach) gekoren haben. Diese sollen die Briefe, von denen Eberhard spricht, vornehmen und danach wie nach Briefen und Kundschaft, die das Kapitel beibringen kann, bis Ostern[a] entscheiden.

Ist ein Ersatzmann nötig, so sollen die zwei übrigen einen der beiden Ritter Eberhard Rüdt, Amtmann zu Miltenberg (Mildenberg), und Engelhard von Hirschhorn (vom Hyrzhorne) wählen. Die Aussteller müssen, wenn der Erzbischof nicht tut, was die drei Beauftragten gut dünkt, auf Mahnung Eberhards binnen 14 Tagen je einen Knecht und ein Pferd zur Leistung nach Frankfurt senden. Die drei sollen zu Aschaffenburg (Aschaffenborg) entscheiden; der Erzbischof soll sie bitten, dass sie es in der angegebenen Frist tun.

- Geben zu Mildenberg uf Fabianus und Sebastianus tag der heiligen merteler 1354.

Fußnotenapparat:

[a] Am 21. April wurde die Frist bis zum 24. Juni verlängert, wie die folgenden, von derselben Hand mit gleicher Tinte nach dem Datum zugefügten Wort besagen: Auch erkennen wir uns, daz in dem selben jar uf den nehsten mondag vor santh Gorgen tag zu Aschaffenborg alle dise vorgescriben dink mit unsers vorgen[anten] herre hern Gerlach erzbischoves zu<o> Mencz und hern Eberh[ard] von Rosenberg obgenanten wiszen und willen erlengt sint uf santh Johans tag baptisten der aller nehst ku<o>met und daz wir behaft und verbunden sin sollen als gu<o>t bu<o>rgen in aller der mase als hie vor gescriben ist. - Die Urkunde ist also nicht vor dem 21. April ausgefertigt worden.

Quellenansicht

Keine

Metadaten

Personenindex

Ortsindex

Körperschaften

Zitierhinweis:

Vigener, RggEbMz Nr. 0061, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/5486 (Zugriff am 24.05.2022)