Vigener - Erzbischofsregesten (1354-1374)

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Vigener, RggEbMz Nr. 3106

Datierung: Nach 16. Juli 1373

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Weitere Überlieferung:

Vigener, Regesten mit Verweis auf:

  • Or. Pap.: Marburg, Staatsarchiv (Hanau, Krieg und Fehden). Das auf der Rückseite aufgedrückte Administrationssiegel unter Papierdecke.
  • Druck: Reimer, Urkundenbuch Hanau 3, 778 Nr. 660.
  • Erwähnt: Landau, Rittergesellschaften in Hessen 139.
  • Vgl. Vigener, RggEbMz Nr. 3105 und 3167.

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Bischof Adolf von Speyer, Vormund des Mainzer Erzstiftes, hat eine Sühne zwischen Ulrich von Hanau und den Herren von Hutten  errichtet.

Vollregest:

Bischof Adolf von Speyer, Vormund des Erzstiftes, bekundet, dass in der Sühne, die von ihm kürzlich (letztest) zu Orb zwischen Ulrich, Herrn zu Hanau, einerseits und Konrad von Hutten und dessen Bruderkindern andererseits aufgerichtet wurde,[a] laut seiner Erklärung (als wir behalden haben) bestimmt worden ist: Ulrich soll den Sternern in dem derzeitigen Krieg nicht gegen die Landgrafen von Hessen dienen oder helfen; mahnen ihn die Sterner um Hilfe oder Dienste, so soll er sich sogleich nach Aschaffenburg zu Adolf in Gefangenschaft begeben und nur mit Adolfs Willen vondannen gehen. Sollte Adolf vom Erzstift wegkommen, so hat Ulrich gegen den Nachfolger Adolfs die gleiche Verpflichtung, doch nur solange der jetzige Krieg zwischen den Landgrafen und den Sternern währt. Dass Ulrich einen Verzichtbrief von den Sternern beibringen soll, hat Adolf nicht erklärt (behalden).

- Datum Eltvil 1373.

Fußnotenapparat:

[a] Vigener, RggEbMz Nr. 3102 vom 5. Juli 1373.

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Keine

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Zitierhinweis:

Vigener, RggEbMz Nr. 3106, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/4710 (Zugriff am 25.06.2022)