Vigener - Erzbischofsregesten (1354-1374)

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Vigener, RggEbMz Nr. 3105

Datierung: 16. Juli 1373

Quelle

Aussteller:

Archiv:

Weitere Überlieferung:

Vigener, Regesten mit Verweis auf:

  • Aus dem Or. Perg. im Archiv der Freiherren von Hutten zu Würzburg (das an 3. Stelle hängende Siegel Bischof Adolfs fehlt)
  • Druck: Reimer, Urkundenbuch Hanau 4, 855 Nachtrag Nr. 75.
  • Vgl. Vigener, RggEbMz Nr. 3106.

Inhalt

Kopfregest:

Bischof Adolf von Speyer, Vormund des Mainzer Erzstiftes, hat einen Sühne zwischen den Herren von Hanau und Isenburg-Büdingen errichtet.

Vollregest:

Ulrich, Herr zu Hanau, und Johann von Isenburg, Herr zu Büdingen, bekunden: Bischof Adolf von Speyer, Vormund des Erzstiftes (styffts) zu Mainz, hat eine Sühne gemacht zwischen ihnen, ihren Magen, Freunden, Mannen, Burgmannen, Dienern, Untertanen und Untersassen einerseits und dem Ritter Konrad, dessen Söhnen und deren Erben, mit Fritz, dem Sohn des verstorbenen Herrn Frowin, Fritzens Geschwistern, allen von Hutten (vom Hutten) und deren Erben, mit Gruczer Diemar, Henne Ebirharte, Henne Ryman, Richard von Elm (Elma), Heinz Pfeffirsagk, Hermann von Hutten und allen ihren Erben, Magen, Freunden und Helfern auf der andern Seite wegen des Totschlags (wie Vigener, RggEbMz Nr, 3102).

Die Sühne bindet beide Teile. Ulrich verzichtet auf die Klage vor dem Landfrieden (wie Vigener, RggEbMz Nr. 3102 § 4).[a] Ulrich und Johann haben für sich, ihre Erben, Magen usw. (wie oben) geschworen, die Sühne zu halten.

Mit ihnen siegeln auf ihre Bitte Bischof Adolf von Speyer, Vormund des Mainzer Erzstiftes, der diesen Vertrag aufgerichtet hat, Abt Konrad von Fulda,[b] die Grafen Wilhelm und Dieter von Katzenelnbogen, die Grafen Ruprecht und Walram von Nassau, Graf Eberhard und sein Sohn Graf Johann von Wertheim, Heinrich von Isenburg, Herr zu Büdingen und sein Sohn Wilhelm, Domherr zu Speyer; Philipp, Herr zu Falkenstein und Münzenberg, Eberhard, Herr zu Eppstein; auch sie erklären, dass sie wegen der Gefangennahme Ulrichs keine Ansprüche erheben (verzihen).

- Geben 1373 uff den samsztag allernehst nach sant Margarethen dage der heiligen iungfrauwin.

Fußnotenapparat:

[a] Die übrigen Bestimmungen der Sühne vom 5. Juli sind nicht wiedergegeben.
[b] Die Aussteller nennen ihn ihren Herrn, Vetter und Oheim.

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Keine

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Körperschaften

Zitierhinweis:

Vigener, RggEbMz Nr. 3105, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/4709 (Zugriff am 15.08.2022)