Mainzer Ingrossaturbücher Band 13

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StA Wü, MIB 13 fol. 177 [01]

Datierung: 1. Mai 1400

Quelle

Aussteller:

Empfänger:

Archiv: Würzburg StaatsA

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Johan von Mainz verspricht als Verweser, dem Stiftes Hersfeld behilflich zu sein, den Gehorsam der Stadt Hersfeld zu erwirken und eine Stiftsburg in der Stadt zu errichten.

Vollregest:

Erzbischof Johan von Mainz bekennt, das Abt Herman und der Konvent des Stiftes Hersfeld (Hersfelde) ihn als Verweser und Vormund angenommen haben. Dies ist mit Willen und Wissen des Mainzer Domdekans Eberhard (Ebirhard) [von Eppelborn], des Scholasters Johan [von Schönburg], des Kustos Brune [von Scharfenstein] und des Mainzer (Mentze) Domkapitels geschehen.

Er hat ihnen auch zugesagt, ihnen dabei beholfen zu sein, dass die Stadt Hersfeld dem Stift den schuldigen Gehorsam erweist. Danach muss die Stadt dem Erzbischof eine Geldsumme geben, die zur Hälfte ihm und zur anderen Hälfte dem Stift Hersfeld zukommen soll. Anschließend will der Erzbischof dem Stift Hersfeld dabei behilflich sein, auf eigene Kosten in der Stadt Hersfeld eine Burg zu bauen. Burg und Stadt Hersfeld sollen dann wie andere Stiftsburgen Offenhaus des Erzbischofs und seines Erzstiftes sein, alles gemäß der Briefe, die diesbezüglich ausgestellt worden sind.

Erzbischof Johan kündigt sein Siegel an, Dekan Eberhard und das Domkapitel kündigen zum Zeichen ihres Einverständnisses das Kapitelsiegel an.

- Datum 1400 in festo beate Walpurgis virginis.

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 13 fol. 177 [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/4463 (Zugriff am 04.12.2021)