Mainzer Ingrossaturbücher Band 13

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StA Wü, MIB 13 fol. 170v [01]

Datierung: 23. April 1400

Quelle

Aussteller:

Ausstellungsorte:

Archiv: Würzburg StaatsA

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Johann von Mainz verzichtet zugunsten des Landgrafen Balthasar von Thüringen, Markgrafen zu Meißen, auf eine Hälfte der Herrschaften Langensalza und Großengottern.

Vollregest:

Erzbischof Johan von Mainz, Dekan Eberhard (Ebirhard) von Eppelborn (Yppelburn), Kustos Brune von Scharfenstein (Scharpinstein), Scholaster Johan von Schönburg (Schonenburg) und das Mainzer (Mentze) Domkapitel bestätigen, dass sie sich mit Fürsten Balthasar und dessen Sohn Friedrich (Frederich), Landgrafen in Thüringen (Doringen) und Markgrafen zu Meißen (Missen), samt deren Erben und Nachkommen wegen der Hälfte des Schlosses und der Stadt Langensalza (Saltza) und den erzbischöflichen Besitzungen zu Großengottern (Bischoffesguttern) geeinigt haben.

Die Mainzer verzichten gänzlich und auf ewig auf diese Hälften, gemäß der Briefe, die diesbezüglich ausgestellt worden sind. Der Erzbischof hat die Mannen, Burgmannen und Untertanen, die zu den Besitzungen gehören, ihrer ihm geleisteten Eide ledig erklärt, und teilt ihnen mit dieser Urkunde mit, dass sie sich in Zukunft an die Landgrafen halten und ihnen die Eide leisten sollen.

Der Erzbischof kündigt sein großes Siegel an, ebenso kündigen die Herren das Mainzer Kapitelsiegel an.

- Geben zu Bischoffesguttern ...1400 an deme nesten fritage nach deme heiligen Ostertage.

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Keine

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 13 fol. 170v [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/4460 (Zugriff am 04.12.2021)