Mainzer Ingrossaturbücher Band 1

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StA Wü, MIB 1 fol. 064v

Datierung: 1. Mai 1383

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Archiv: Würzburg StaatsA

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Inhalt

Kopfregest:

Graf Heinrich von Henneberg zeigt an, von Erzbischof Adolf von Mainz zum Burgmann auf Burg Tauberbischofsheim gewonnen worden zu sein und Burglehen empfangen zu haben.

Vollregest:

Graf Heinrich von Henneberg (Henenberg) zeigt an, dass Erzbischof Adolf von Mainz (Mentze), sein »lieber gnädiger Herr«, und das Stift Mainz ihn und seine Leibeslehnserben als Burgmannen auf der erzstiftischen Burg (sloß) Tauberbischofsheim (Bischoffesheim uff der Dubon) empfangen haben.

Als Burglehen erhalten sie 40 Gulden Geld, die der jeweilige Keller aus der Kellerei zu Miltenberg (Miltenberg) jährlich am Martinstag im Winter [11. November] auszahlen soll. Graf Heinrich hat dem Erzbischof und seinem Stift mit globden, truwen und eyden versprochen, das Burglehen auf Verlangen gemäß Burglehensrecht und Gewohnheit mit burghude, truwen, dinste(n) und eiden zu verdienen.

Mainz kann die Jahresgülte jederzeit mit Zahlung von 400 Gulden ablösen. Danach werden Graf Heinrich bzw. seine Erben 40 Gulden auf Eigengut belegen, das möglichst nahe bei Burg Tauberbischofsheim gelegen sein muss, und diese dann zu den gleichen Bedingungen gemäß Burglehensrecht und Gewohnheit als rechte Burgmannen zu Tauberbischofsheim verdienen und Burghut leisten, wenn sie dazu aufgefordert werden.

Der Graf kündigt sein Siegel an.

- Datum Herbipolensis in crastino ascensionis domini anno eiusdem ... 1383.

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Keine

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 1 fol. 064v, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/482 (Zugriff am 17.10.2021)