Regesten Salza

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RegSalza Nr. 272

Datierung: 15. August 1377

Quelle

Aussteller:

Archiv: Regesten Salza

Weitere Überlieferung:

  • Regestensammlung im StAD Best. R 11 A Kurmainzer Regesten Nr. 28. (Verweis auf: Gleichzeitige Pergamentkopie: Dresden, Copialbuch 26 f. 151v).

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Die Markgrafen von Meißen einigen sich unter Vermittlung ihres Bruders, des Erzbischofs Ludwig von Mainz, mit der Stadt Salza wegen der Landbede.

Vollregest:

Die Landgrafen Friedrich, Balthasar und Wilhelm von Thüringen [Markgrafen zu Meißen] bekennen, dass Erzbischof Ludwig von Mainz (Mencze), ihr lieber Bruder, sie von der neuen Landbede wegen, die sie jetzt von ihren Städten in dem Lande Thüringen (Duringen) nehmen und auch anderswo erheben, mit den Bürgern der Stadt Salza bericht und gesaczt hat. Die Stadt Salza soll 200 Mark dafür geben, 100 davon soll es an den markgräflichen Schulden und der Pfandlösung, für die sie haften (da sy vor behaft sin und gered hahn) abschlagen und für die anderen 100 soll die Stadt dem Erzbischof Ludwig und ihnen Kost für den Krieg kaufen. Mit den 60 Mark, die die Stadt jährlich den Markgrafen zu zahlen hat und die ihr von diesen für einige Jahre zu Bauten verschrieben ist, soll es so bleiben, wie die markgräfliche Urkunde darüber bestimmt; wenn diese Verschreibung erlischt, soll die Stadt die 60 Mark jährlicher Bede wieder zu guter Rechnung so lange aufnehmen, bis die Schuld- und Pfandlösungen, für die sie haften (da sy vor uns mit belacht sin), getilgt sind.

- Datum in die sancti Marie virginis assumpcionis [13]77.

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Zitierhinweis:

RegSalza Nr. 272, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/2439 (Zugriff am 23.02.2020)