Mainzer Ingrossaturbücher Band 12

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StA Wü, MIB 12 fol. 156v [01]

Datierung: 5. August 1392

Quelle

Aussteller:

Empfänger:

Archiv: Würzburg StaatsA

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Konrad von Mainz verpfändet demBurggrafen zu Eltville, Hans Kronenberg, 800 Gulden aus dem Ungeld von Eltville.

Vollregest:

[Erzbischof] Konrad [von Mainz] schuldet seinem Burggrafen zu Eltville (Eltevil), Hans Kronenberg, seinem "lieben Getreuen", dessen Erben bzw. dem rechtmäßigen Inhaber dieser Urkunde 800 Goldgulden, die Hans für Schulden des Erzbischofs bezahlt hat. Der Erzbischof hat mit Einverständnis seines "lieben Andächtigen", des Dekans Eberhart und des Mainzer (Mencze) Domkapitels dem Hans kraft dieser Urkunde das Ungeld in Eltville verpfändet. Er darf aus dem Ungeld jährlich 50 Gulden einnehmen. Davon muss er jährlich 5 Gulden dem Ritter Sifrid von Lindau (Lindauwe), erzbischöflichen Viztum im Rheingau (in deme Ringauwe) überlassen. Die ihm verbleibenden 45 Gulden gelten als Abschlag auf die Schuldsumme.

Schultheiß, Schöffen und Bürger der Stadt Eltville werden verpflichtet, die Gelder aus dem Ungeld auszubezahlen. Der Erzbischof kündigt sein Siegel an, das Domkapitel das ihre.

- Datum feria secunda post diem sancti Petri ad vincula ... 1392.

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 12 fol. 156v [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/3512 (Zugriff am 01.12.2021)