Mainzer Ingrossaturbücher Band 11

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StA Wü, MIB 11 fol. 161

Datierung: 25. März 1388

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Adolf I. von Mainz regelt die Bezahlung seiner Schulden bei den Brüdern Johann und Gotschalk von Hohenkirchen, Bürger zu Aachen.

Vollregest:

[Erzbischof] Adolf bekennt, dass er den Brüdern Johann und Gotschalk von Hohenkirchen (Hoenkirchen), Bürger zu Aachen (Ache), ihren Erben oder demjenigen, der diese Urkunde besitzt, 1485 Gulden Frankfurter (Frankefurd) Währung für Gewänder schuldig ist.

Der Erzbischof verspricht im Namen seiner Amtsnachfolger und des Stiftes Mainz, die Schuld zur Zeit der kommenden Alten Frankfurter Messe zwischen den beiden Frauentagen [15. August – 8. September] zu begleichen.

Als Sicherheit stellt er die folgenden Bürgen (sachwalden und heubtschuldigen): Bernhard Nygebur und Brune zu Brunenfels, Bürger zu Frankfurt, sowie den erzbischöflichen Rentmeister Wigand von Assenheim, seine besundern frunde und lieben getruwen.

Gerät Mainz in Zahlungsverzug, so dürfen Johann und Gotschalk sich die Summe zu Lasten des Erzstiftes bei Christen und Juden leihen. Zinsen (schaden) gehen zu Lasten des Erzbischofs und seines Stiftes. Adolf verspricht seinen Bürgen, sie gütlich aus der Verpflichtung zu lösen und sie dabei schadlos zu halten. Der Erzbischof kündigt sein Siegel an und die Bürgen bekennen sich zu ihren Pflichten. Sie kündigen ebenfalls jeder ihr Siegel an.

- Datum Eltvil anno domini 1388 feria quarta proxima post  festum palmarum. (25. März 1388)

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 11 fol. 161, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/552 (Zugriff am 25.06.2022)