Mainzer Ingrossaturbücher Band 11

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StA Wü, MIB 11 fol. 220v [01]

Datierung: 8. Januar 1390

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Archiv: Würzburg StaatsA

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Inhalt

Kopfregest:

Erzbischof Adolf von Mainz verschreibt Graf Ulrich von Hohnstein eine Jahresgülte auf dem Vorwerk zu Erfurt. 

Vollregest:

L(ite)ra dat(a) Ulrico comiti in Hoenstein sup(er) feodo octo geschocke Misenen(sorum) g(ro)ss)orum).

[Erzbischof] Adolf [von Mainz] anerkennt die treuen Dienste, der Graf Ulrich von Hohnstein (Hoenstein) ihm und dem Mainzer Stift bisher geleistet hat und künftig leisten soll. Deshalb und aus besonderer Gnade verschreibt er ihm und seinen rechten Leibeslehnserben kraft dieser Urkunde eine Jahresgülte in Höhe von acht Geschock (geschogk) Meißner (Myssener) Groschen auf dem Vorwerk zu Erfurt. Das Geld soll der jeweilige Erfurter (Erfurte) Provisor jeweils an Martini [11. November] auszahlen. Graf Ulrich soll das Geld als Mannlehen mit "truwen dinsten unde eyden" verdienen wie Mannlehenrecht und Gewohnheit besagen. Mainz kann die Jahresgülte jederzeit mit Zahlung von 80 Geschock Meißener Groschen ablösen. Graf Ulrich bzw. seine Erben müssen dann Eigengut im Wert von 8 Geschock Groschen auf Eigengut belegen. Das Gut soll möglichst nahe beim Erfurter Vorwerk oder in der Nähe anderer mainzischer Besitzungen liegen. Graf Ulrich soll das Gut Mainz dann zu den gleichen Bedingungen zu Lehen auftragen.

- Datum Erfordie Sabbato post Epiphaniam Domini 1390.

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Keine

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 11 fol. 220v [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/3141 (Zugriff am 29.01.2022)