Mainzer Ingrossaturbücher Band 09

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StA Wü, MIB 9 fol. 151 [01]

Datierung: 28. Juni 1379

Quelle

Aussteller:

Archiv: Würzburg StaatsA

Weitere Überlieferung:

  • Regestensammlung im StAD Best. R 11 A Kurmainzer Regesten Nr. 27.

Geographische Bezüge:

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Inhalt

Kopfregest:

Elekt Adolf von Mainz beurkundet, dass Einwohner des Bistums diesseits des Rheines auf sein Geheiß bei Speyer Juden 1.900 Gulden für ihn als Speyerer Bischof aufgenommen und sich dafür verbürgt haben.

Vollregest:

Adolf [erwählter Erzbischof von Mainz und Bischof von Speyer] beurkundet, dass auf sein Geheiß seine lieben getreuen, der Zollschreiber Johann,  der bischöfliche Vogt zu Kislau (Kyselauwe) Heinrich Glatz, der bischöfliche Schaffner Gerhard zu Hambach (Hannbach), der bischöflicher Ungelter zu Bruchsal (Bruchsel) Hans Vieß, sein Diener Peter Muller von Udenheim (Utinheim), sein Fergenmeister zu Rheinhausen (Husen) Henne, ferner 12 Bürger von Lauterburg (Luterburg), 12 Bürger von Udenheim (Utinheim), sowie Anshelm Metzel, Schultheiß in Bruchsal, Anshelm Morse (Morse(n)) und dessen Sohn Anshelm, bischöflicher Hofmann zu Bruchsal, und 24 weitere Einwohner des Bistums diesseits des Rheines (Rines), bei den Speyer Juden Mennel von Blankenberg (Blankenb(er)g), Meyer Samuel (Sauwels), Sohn von Gartach, Kaufmann zu Speyer (Spire), 1.900 Gulden für ihn als Speyerer Bischof aufgenommen und sich dafür gegenüber den Gläubigern verbürgt haben. So steht es in einer darüber ausgestellten Urkunde. Er befiehlt ihnen, diese Schuld von allen Gefällen des Bistums zu nehmen und die Juden damit zu bezahlen.
- Datum in vigilia Petri et Pauli apostolorum … 1379.

Quellenansicht

fol. 151r

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 9 fol. 151 [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/1611 (Zugriff am 22.05.2022)