Mainzer Ingrossaturbücher Band 09

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StA Wü, MIB 9 fol. 110 [01]

Datierung: 10. Dezember 1378

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Inhalt

Kopfregest:

Elekt Adolf von Mainz bestätigt als Bischof von Speyer, dass die bischöfliche Stadt Bruchsal für ihn Geld bei jüdischen Kaufleuten geliehen haben.

Vollregest:

Adolf [erwählter Erzbischof von Mainz und Bischof von Speyer] bestätigt, dass es auf sein Geheiß und mit seinem Willen und Wissen geschehen ist, dass die bischöfliche Stadt Bruchsal (Bruchsel) und Heinrich Glatz, bischöflicher Vogt, bei dem bescheiden Juden Mennel von Blankenberg (Blanckinberg), Meyer Samuels Sohn von Garthach, Judenkaufmann zu Speyer (Spire) 800 Gulden geliehen haben. Gleiches gilt für die 560 Gulden, die Heinrich Glatz und die bischöflichen armenlude an dem bruchreine bei demselben Juden aufgenommen haben, und sich gegenüber diesem damit verschuldet (verbunden) haben, wie dies die Urkunden besagen, die der Jude von ihnen darüber besitzt. Das Geld ist zum Nutzen und Wohl des Speyerer Stiftes geliehen worden. Der Bischof wird notfalls die Stadt und den Vogt dazu drängen und sie zwingen, die Verpflichtung gegenüber dem Juden bzw. seinen Erben unverbrüchlich einzuhalten. Er verspricht, nichts dagegen zu unternehmen oder geschehen zu lassen.

- Datum feria sexta ante Lucie virginis … 1378.

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fol. 110r

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Zitierhinweis:

StA Wü, MIB 9 fol. 110 [01], in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe, URI: http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/1421 (Zugriff am 25.06.2022)